Erwartungen und Bauchgefühle (be-)rechenbar machen

Ist es Zufall, dass manche Unter-
nehmen immer wieder gute Ent-
scheidungen zum richtigen Zeit-
punkt treffen? Keineswegs! Offen-
sichtlich schaffen sie es besser als
andere, selbst für komplexe The-
men ihre Entscheidungsprozesse
zu optimieren.

Dabei gilt: unternehmerische Ent-
scheidungen basieren auf Fakten.
Aber sie beinhalten auch immer
emotionale Elemente. Bauchgefüh-
le, Bereichsegoismen, Hidden
Agendas etc. nehmen in Entschei-
dungsprozessen häufig breiten
Raum ein. Oft lässt sich hinter ei-
ner diffusen Wolke aus Verhaltens-
und Kommunikationsdefiziten die analytisch richtige Entscheidung
nur erahnen.

Entscheidungsprozesse zu optimie-
ren bedeutet diese diffuse Wolke
aufzulösen. Dazu rücken wir die han- delnden Personen, deren Verhalten
und die Organisation in den Fokus.
Statt uns allein auf Daten zu kon-

zentrieren, hinterfragen wir z. B.

  • Ursache-Wirkungsgeflechte,
  • Komplexitäts-, Kommunikations- und Know How-Muster,
  • Friktionen, Störungen und Grup-
    penphänomene.

Betriebswirtschaftliche Modelle und
Simulationen sind dabei ein speziel-

ler Anwendungsfall. Sie erfordern
im ersten Schritt oft ein spezielles
Kommunikations- und Workshop-
design bis hin zu angewandter
Spieltheorie. Erst darüber lässt sich
die diffuse Wolke auflösen. Bauch-
gefühle werden im wahrsten Sinne
(be-)rechenbar.